{"id":541,"date":"2017-01-18T18:03:43","date_gmt":"2017-01-18T17:03:43","guid":{"rendered":"https:\/\/tanjalipp.com\/en\/?p=541"},"modified":"2017-01-18T18:03:43","modified_gmt":"2017-01-18T17:03:43","slug":"proben-ist-zeitverschwendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tanjalipp.com\/en\/blog\/proben-ist-zeitverschwendung\/","title":{"rendered":"Proben ist Zeitverschwendung"},"content":{"rendered":"<h2>Wie stehst du zum Thema Bandprobe?<\/h2>\n<p>Beim Wort Probe scheiden sich die Geister. In jene, die finden, dass Proben uncool und \u00fcberbewertet ist und man daf\u00fcr keine Zeit haben muss und in die anderen, die sich gerne grunds\u00e4tzlich gut f\u00fcr ihre Gigs\u00a0vorbereiten. Zeit wird beim Proben \u00fcblicherweise tats\u00e4chlich viel verschwendet.\u00a0<!--more-->Vor allem, wenn nichts organisiert ist.<\/p>\n<p>Jeder, der schon Proben organisiert hat, wei\u00df, dass es manchmal zum Verzweifeln ist, eine Hand voll Personen am selben Tag zur selben Uhrzeit am selben Ort zu bringen. Wenn es euch auch so geht, dann ist es umso wichtiger, dass ihr an diesen vielleicht \u00e4u\u00dferst schwierig zu Stande gebrachten Termin auch optimal\u00a0nutzt.<\/p>\n<p>In kleinen Bandformationen mag es ausreichen einfach die Termine zu organisieren. Schneller geht es aber zum Beispiel mit einer\u00a0<a href=\"https:\/\/doodle.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Doodle-Umfrage<\/a>. Oder ihr nutzt einen gemeinsamen Online-Kalender. Es gibt mittlerweile so viele Hilfsmittel, dass es oft l\u00e4nger dauert sich f\u00fcr ein Tool zu entscheiden, als diese dann anzuwenden..<\/p>\n<h3>Vorbereitung<\/h3>\n<p>Wenn jedes Band-Mitglied wei\u00df, welche Songs geprobt werden, dann ist das schon die halbe Miete und wenn noch dazu alle diese Songs zumindest durchgeh\u00f6rt haben und damit vertraut sind &#8211; umso besser. Und selbst wenn ihr euch vorgenommen habt an eigenen Songs weiterzuarbeiten, dann sollte jeder im Vorhinein wissen, welche.<\/p>\n<h3>Information an alle<\/h3>\n<p>Damit keiner sagen kann, dass er\/sie nicht vorbereitet ist, schick die Infos zeitgerecht per Mail aus oder stell eine Liste in eure Dropbox oder iCloud &#8211; falls ihr so etwas n\u00fctzt. Wenn es zu den Songs bereits Aufnahmen oder &#8222;Ton-Notizen&#8220; gibt, dann gib diese dazu.<\/p>\n<h3>Zeitfenster<\/h3>\n<p>Damit die Zeit nicht zum Fenster rausgeschmissen wird, steckt euch einen fixen Zeitrahmen zum Proben. Wenn ihr in einem stundenweise zu buchenden Proberaum probt, dann ist das sowieso klar. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Prober\u00e4umen, die stundenweise bezahlt werden, die P\u00fcnktlichkeit und die Effizienz steigern. Au\u00dferdem wirkt es sich auf das Ergebnis aus, wenn in 3 Stunden alles durchgearbeitet werden muss, weil danach schon die n\u00e4chsten an der T\u00fcr scharren.<\/p>\n<h3>Leadsheet\/Noten-Chaos vermeiden<\/h3>\n<p>Nichts ist m\u00fchsamer, wenn bei einer Probe (oder gar erst bei einem Gig!) einer immer in einem Haufen von Papier w\u00fchlt um dann das betreffende Leadsheet doch nicht zu finden. Wenn du zu diesen Chaoten z\u00e4hlst, gibt es mehrere\u00a0L\u00f6sungen:<\/p>\n<ol>\n<li>du spielst alles auswendig (gro\u00dfartig!)<\/li>\n<li>du sortiertst deine Zetteln in eine Mappe (A-Z oder nach Setlist) und nimmst diese auch mit<\/li>\n<li>du digitalisierst die Zetteln (auch da gibt es einige Apps)<\/li>\n<li>du spielst alleine, da h\u00e4ltst du niemandem auf<\/li>\n<\/ol>\n<h3>Timekeeper<\/h3>\n<p>Auch in einem Haufen Chaoten gibt es zumindest immer einen, der weniger chaotisch ist. Und derjenige sollte die Zeit im Auge behalten und immer wieder zart zum Weitermachen aufrufen, sollten die Zwischenkommentare zu ausufernd\u00a0werden.<\/p>\n<h3>Lachen erlaubt<\/h3>\n<p>Das klingt alles so, als w\u00fcrde das dann keinen Spa\u00df machen? Der Timekeeper muss ja nicht mit der Peitsche daneben stehen, aber wenn alle vorbereitet daherkommen und dazwischen ein paar &#8211; vielleicht sogar inspirierende &#8211; Wuchteln geschoben werden, dann habt ihr schon vielen Bands etwas voraus.<\/p>\n<h3>Mein Pers\u00f6nlicher Lieblings-Proberaum<\/h3>\n<p>Es gibt bestimmt jede Menge passabler\u00a0Probem\u00f6glichkeiten, aber weil ich mich dort so wohl f\u00fchle, m\u00f6chte ich hier gerne eine Lanze f\u00fcr das\u00a0<a href=\"https:\/\/www.riffhead.at\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Riffhead<\/a>\u00a0brechen. Selten habe ich mich in einer Location so wohl gef\u00fchlt. Sauber, gem\u00fctlich, g\u00fcnstig, gut organisiert und gef\u00fchrt. Ich liebe dieses Haus auf der Quellenstra\u00dfe im 10. Hieb einfach. Da fahr ich sogar gerne quer durch die Stadt. Meine Ode an das Riffhead.<\/p>\n<p>Da f\u00e4llt mir ein, dass ich die n\u00e4chste Probe organisieren muss. Aber das ist eine andere Geschichte&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie stehst du zum Thema Bandprobe? Beim Wort Probe scheiden sich die Geister. In jene, die finden, dass Proben uncool und \u00fcberbewertet ist und man daf\u00fcr keine Zeit haben muss und in die anderen, die sich gerne grunds\u00e4tzlich gut f\u00fcr ihre Gigs\u00a0vorbereiten. 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